Soziales Engagement und Umweltschutz

Schon lange bevor Schlagwörter, wie Corporate Social Responibility (CSR) und Corporate Environmental Responibilitiy (CER) einer breiteren Öffentlichkeit bekannt wurden, waren Umweltschutz und soziales Engagement fester Bestandteil unserer Firmenphilosophie. Zahlreiche Projekte und innovative Ansätze haben wir umgesetzt und konnten positive Beiträge für Mensch und Natur leisten.

Soziales Engagement

Spitzen- und Breitensport

Seit vielen Jahrzehnten unterstützen wir lokale Sportvereine. Obwohl wir auch den Spitzensport unterstützen, legen wir insbesondere auf den Breitensport und dessen integrativen Wert unseren Fokus. Denn der Breitensport vereint nicht nur verschiedene soziale Schichten, sondern hat auch einen äußerst positiven Einfluss auf die Integration von Menschen verschiedenster Herkunft. Natürlich steht Fußball als Sportart Nummer 1 in Deutschland im Mittelpunkt unserer Aktivitäten. Jedoch unterstützen wir auch andere Sportarten, wie Handball, Einkunstlaufen, Basektball, Eishockey, Cheerleading oder Fechten.

Behinderte Menschen

Doch der Sport und die Unterstützung behinderter Menschen liegen uns besonders am Herzen. Darum sponsern wir auch sehr gerne das Special Olymics Team der Schule am Webersberg in Homburg.

Generell gilt Menschen mit Behinderung unserer besonderes Interesse. Sowohl direkt als auch indirekt setzen wir uns für deren Teilhabe an der Gesellschaft ein. Insbesondere liegt unser Fokus auf der Unterstützung von Personen mit nicht-körperlichen Behinderungen. So arbeiten in unserem Unternehmen beispielsweise mehrere Personen aus dem Autismusspektrum oder mit einer Lernbehinderung. Doch nicht nur auf direktem, sondern auch indirektem Wege unterstützen wir die Belange behinderter Menschen in unserer Region gerne. Unser Geschäftführer Michael Kopper, selbst Vater einer autistischen Tochter, ist beispielweise seit dem Jahr 2003 1. Vorsitzender von Autismus Saarland e.V. - Landesverband zur Förderung von Menschen mit Autismus. Seine damit einhergehende Freistellung für wichtige Vereinsbelange sowie die finanzielle Unterstützung des Vereins sind daher eine Selbstverständlicheit. Doch auch andere wohltätige Projekte, die im Zusammenhang mit behinderten Menschen stehen, sowie andere gemeinnützige Projekte unterstützen wir mittelbar über den Rotary Club Homburg-Zweibrücken.

Schulen, Vereine und Kindergärten

Neben Menschen mit Behinderung, stehen auch die Belange von Kindern in unserer Region im Fokus unserer Aktivitäten. So unterstützen wir immer wieder gerne Einrichtungen, wie Schulen, Kindergärten oder gemeinnützige Vereine mit kleinen Sach- oder Geldspenden. Auch Projekte wie Klasse 2000 werden wiederkehrend von uns gefördert.

Kampf gegen Krebs

Bereits seit einigen Jahren unterstützen wir den Verein Miteinander gegen Krebs e.V., der sich finanziell und im Rahmen einer Selbshilfegruppe für die Belange Krebserkrankter, insbesondere Brustkrebserkrankter, einsetzt. Die prominenteste Veranstaltung des Vereins ist der jährliche "Cross against Cancer", ein populärer Crosslauf, der der Spendenakquise dient. Im Jahr 2019 haben wir unser Engagement weiter ausgebaut und sind nun Hauptsponsor des Crosslaufs.

Kooperation mit WeAreOne

Zum Jahreswechsel 2019/20 werden wir eine Kooperation mit dem Verein WeAreOne eingehen, der die Palliativ- und Kinderschmertstation der Uniklinik in Homburg unterstützt. Im Rahmen der Kooperation werden wir einen Jahreskalender auflegen, dessen Erlöse zu 100% dem Verein zukommen werden.

Integration ausländischer Arbeitskräfte

Last, but not least, leisten wir einen aktiven Beitrag zur Integration von ausländischen Arbeitskräften. Der Fachkräftemangel zeit sich in unserer Branche vor allem im Bereich der Berufskraftfahrerinnen und -kraftfahrer. Hier sind kreative Ansätze gefragt, um auch in Zukunft alle Waren zuverlässig von A nach B befördern zu können. Darum bieten wir seit Anfang 2019 in unserem neuen Schulungszentrum, im Rahmen eines Gemeinschaftsprojektes mit der Volkshochschule Homburg, u.a. kostenlose Deutschkurse für unsere ausländischen MitbürgerInnen an. Diese wirken sich nicht nur positiv auf die Kommunikationmöglichkeiten mit Kunden und Lieferanten aus, sondern tragen überdies zu einer besseren gesellschaftlichen Integration bei.

 

Umweltschutz

Vielleicht ist es auf den ersten Blick ungewöhnlich, dass sich ein Unternehmen in unserer Branche um den Umweltschutz kümmert. Immerhin findet der Transport von Schüttgütern fast ausschließlich in schweren Nutzfahrzeugen statt, die mit Dieselkraftstoff betrieben werden. Doch gerade in diesem Bereich liegen mehrere Ansatzpunkte, durch die der Ausstoßes von klima- und gesundheitsrelevanten Emissionen pro transportierter Tonne minimiert werden kann. Im folgenden werden wir diese und andere Maßnahmen erläutern, mit denen wir zur Reduzierung von Emissionen und aktiv zum Klimaschutz beitragen.

Fahrzeuge, Kraftstoffe und Fahrverhalten

Verbrauchs- und emissionsarme Motoren

Seit vielen Jahren legen wir Wert auf sparsame Motoren. Mit diesen lassen sich ökonomische und ökologische Ziele sinnvoll verbinden. Kürzlich konnte der von uns ausgesuchte Motor beim Green Truck Award in Punkto CO2-Emission und Verbrauch ganz oben landen. Auch in der Praxis zeigen sich signifikante Einsparungen im Vergleich zu anderen Motortypen der jüngeren Generation. Dadurch können wird dieses Jahr, im Vergleich zum Jahr 2017, ca. 600 Tonnen CO2 sparen. Dies entspricht einer Jahresemission von etwa 200 Durchschnitts-PKW.

Doch nicht nur CO2 kann gespart werden. Auch andere Emissionen konnten wir in den letzten Jahren deutlich senken. Alle LKW unserer Flotte sind stets mit  modernster Motorentechnik unterwegs. Diese vermag es, die Emissionen an giftigem Kohlenmonoxid (CO), Kohlenwasserstoffe (HC), Stickoxide (NOx) und Feinstaub um ca. 90% und mehr im Vergleich zur EURO 1 Norm zu senken. Und, im Gegensatz zu PKW-Grenzwerten, wird bei LKW keine "Schummelsoftware" eingesetzt. Erreicht werden diese Werte hauptsächlich durch mächtige Rußpartikelfilter und AdBlue. 

Fahrer-Ökotraining

Auch durch das Fahrverhalten können Emissionen gespart werden. Darum haben wir seit 2017 Fahrtrainer im Einsatz, die regelmäßig mit unseren Fahrern unterwegs ist, um eine ökonomische und ökoligische Fahrweise zu schulen. Komplettiert und ausgewertet werden diese Bemühungen durch moderne Auswertealgorithmen.

Vermeidung von Leerkilometern

Bessere Tourenkombinationen und die Optimierung der Güterströme können ebenfalls einen nachhaltigen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Durch Maßnahmen der Dezentralisierung, Flexibilisierung und Optimierung der Güterströme konnten wir in den letzten 10 Jahren eine eine Reduzierung der Leerkilometer um 7,5% erreichen. Ein Wert, der in unserer Branche einzigartig sein dürfte. Dadurch können wir mittlerweile 1.200 Tonnen CO2 pro Jahr einsparen. Dies entspricht einer Jahresemission von etwa 400 Durchschnitts-PKW.

Größere Nutzlast durch Leichtbauweise

Seit vielen Jahrzehneten legen wir großen Wert auf möglichst leichte Fahrzeuge. Denn nur so können wir unsere Ressourcen optimal nutzen. Bereits Anfang der 1970er Jahre war die Alois Omlor GmbH Pinoier auf dem Gebiet der Nutzlastoptimierung durch leichte Auflieger. Schon in dieser Zeit waren wir die ersten, die in unserer Region auf Aluminiumauflieger, statt auf schwere Stahlauflieger bauten. Seit dieser Zeit wurden, in Kooperation mit Aufliegerherstellern, immer wieder Optimierungen vorgenommen, die uns bis heute einen technischen Vorsprung garanterien. Im Schnitt können wir so etwa 1-2 Tonnen mehr Nutzlast transportieren als andere Branchenteilnehmer. Dieser ca. 5-prozentige Nutzlastvorteil hat natürlich deutliche positive Effekte auf die Umwelt. Übers Jahr können damit ca. 900 weitere Tonnen CO2 gespart werden.

Kombinierte Verkehre

Leider gibt es in unserer Branche nur wenige Möglichkeiten, auf Wasserwege und auf die Bahn auszuweichen. Hauptprobleme sind die verhältnismäßig kurzen Wegstrecken sowie die fehlenden Wasser- und Gleisanschlüsse von Baustellen, Produktionsanlagen oder Lieferwerken. Jedoch streben wir an, Verkehre - sofern möglich - von der Straße auf andere Verkehrswege umzuleiten. Erreicht werden kann dies durch strategische Allianzen mit anderen Anbietern. Ein erstes erfolgreiches Pilotprojekt konnten wir im Jahr 2019 gemeinsam mit der Firma Heinrich Mertz aus Stuttgart unternehmen. Weitere werden folgen...

Alternative Kraftstoffe

Im Schwerlastverkehr ist die Auswahl an alternativen Kraftstoffen oder anderen Antriebstechnologien derzeit sehr limitiert. In den Jahren 2006 uund 2007 stellten Pflanzenöle und Biodiesel eine vielversprechende Alternative dar. In diesen Jahren stellten wir ein Drittel des Fuhrparks, damals waren dies 55 LKW, auf Pflanzenölkraftstoffe um. Leider wurden die politischen Prioritäten Ende 2007 neu definiert und sowohl Pflanzenöle als auch Biodiesel schlagartig mit vollem Energiesteuersatz belegt, was dem Markt für alternative Kraftstoffe zwangläufig eine unglücklicherweise Ende bereitete. Immerhin konnten wir im besagten Zeitraum ca. 8.500 Tonnen CO2 sparen.

Elektrische Antriebe stellen derzeit im Schwerlastverkehr leider noch keine Option dar. Die Reichweite ist zu gering und die Nutzlastverluste (eine LKW-Batterie würde mehrere Tonnen wiegen) enorm.

Fachgerechte Entsorgungen

Als zertifizeriter Entsorgungsfachbetrieb unterliegen wir strengen Auflagen und Kontrollen, was die Verwertung und Beseitigung von Schüttgütern betrifft. Als oberste Maßgabe gilt der Leitsatz "Verwertung vor Beseitigung". Dies bedeutet, dass das Recycling von Baustoffen vor deren Deponierung steht. Als Entsorgungsfachbetrieb sind wir somit angehalten, möglichst viele Baustoffe wiederzuverwerten. Nur Schüttgüter, deren Kontaminierung zu hoch ist oder deren Zusammensetzung sich nicht zum Recyclen eignet, werden auf Deponien transportiert. Diese Vorgehensweise schont natürliche Ressourcen, indem es den Abbau von Kiesen, Sanden und Gesteinen reduziert und in der Folge, die möglicherweise daraus entstehenden Folgen für die Umwelt reduziert.

Doch auch das fachgerechte Deponieren von nicht-recyclingfähigen Materialien hat postitve Folgen für Mensch und Natur. Die Betonung liegt hier wohlgemerkt auf fachgerecht! Denn korrekte Analyse und die daraus folgende Auswahl des entsprechenden Deponietyps verhindern, dass giftige oder umweltbelastende Stoffe in die Natur und das Grundwasser gelangen.

Fachgerechte Renaturierung und Rekultivierung von Kiesgruben

Als Produzent von Sanden und Kiesen stehen wir in der Verantwortung, Abbaustätten grundwasserschützend zu betreiben und selbige nach dem Ende des Abbaus in einem rekultivierten und renaturierten Zustand zu hinterlassen. Insbesondere die Abbaustätten am Rhein, deren Auskiesung unter Wasser stattfindet, unterliegen strengen Auflagen, was den Umgang mit dem Grundwasser betrifft und welche Maßnahmen mit dem nach dem Abbau entstandenen Baggersee zu treffen sind. In der Regel entstehen aus den Baggerseen nach Beendigung des Kiesabbaus eine Mischung aus Bade- und Angelsee sowie Biotope, die neue Lebensräume für viele Tiere und Pflanzenarten bieten. Da die Abbauflächen vor der Auskiesung in der Regel landwirtschaftlich genutzt wurden, wird in der Folge des Kiesabbaus ein Naturraum geschaffen, der wertvoller - im Sinne einer größeren Vielfalt an Flora und Fauna - ist, als ihn die Fläche vor dem Abbau bieten konnte.